Marion-Dönhoff-Gymnasium Mölln

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Auszug aus dem Schulprogramm des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Mölln (Stand: 2009)

Das Gymnasium Mölln existiert erst seit dem Schuljahr1999/2000 und bezog zu Beginn des Schuljahres 2000/2001 das neue Gebäude am Schulberg. Leitprinzip pädagogischen Handelns ist es, das Interesse an lebenslangem Lernen von allen an Schule beteiligten Gruppen zu wecken und aufrecht zu erhalten. Zur positiven Persönlichkeitsentwicklung stehen für uns soziales Lernen und die Vermittlung von Wissen und Kulturtechniken in engem Zusammenhang. Wir wenden vielfältige Unterrichtsmethoden (Projektunterricht, fächerübergreifender Untericht, handlungsorientierter Unterricht) an und entwickeln diese weiter, um größtmögliche individuelle Leistungsförderung zu ermöglichen, Eigeninitiativen zuzulassen und Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, Neues zu erproben. Darüber hinaus stellen wir, wann immer möglich, bei der Auswahl der Themen und Methoden einen Bezug zur außerschulischen Realität her. Dem dient der Austausch mit Schulen aus anderen Ländern ebenso wie Praktika, Theaterfahrten, Schullandheimaufenthalte u.a.m..

Der Erwerb von Methodenkenntnissen und Arbeitstechniken ist mit Gegenstand des Unterrichts. Wir erwarten, dass sich die Schüler auf die Anforderungen der Schule einlassen und unterstützen sie dabei. Neue Technologien sind Gegenstand und Arbeitsmittel unseres Unterrichts.Die Lehrer werden in ihrem Bemühen sich ständig weiterzubilden von der Schulleitung unterstützt. Um eigene Weiterentwicklungen zu ermöglichen, führen Lehrerinnen und Lehrer gegenseitige Hospitationen durch und pflegen den persönlichen Austausch auch über Fach- und Schulgrenzen hinweg. Wir gestalten unser Schulleben und fühlen uns gemeinsam verantwortlich.

Unser Schulleben ist geprägt durch ein offenes, kooperatives Verhältnis aller an Schule beteiligten Gruppen. Das positive Schulklima trägt dazu bei, dass gegenseitiges Vertrauen vorhanden ist, gegenseitige Hilfe praktiziert wird und eine offene Kommunikation stattfinden kann. Die Schulleitung begreift sich als Teil des Kollegiums. Alle bemühen sich um größtmögliche Transparenz hinsichtlich pädagogischer und organisatorischer Fragen. Rituale und Feste tragen zur Öffnung nach außen und zur Identifikation mit der Schule bei (Weihnachtsmarkt, Weihnachtsfeier, Konzerte, 1. und letzter Schultag vor und nach den Ferien, Einschulungsfeier der 5.Klässler, Schnuppertage für 4.Klässler/innen, Projekttage und -wochen)

Unsere Schüler/innen sollen Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen können und wollen. Die Maßnahmen zur Drogenprävention, das Ausbilden von Streitschlichtern, die Übernahme von Patenschaften älterer Schüler für jüngere dienen diesem Ziel ebenso wie die Durchführung der Klassenstunde in den Klassen 5 bis 7. Das Engagement für andere fördern wir durch die Teilnahme am Sozialen Tag (Aktion der Landesschülervertretung zur Verbesserung der Lage der Jugendlichen im ehemaligen Jugoslawien), am Lebenslauf (Aktion der Lebenshilfe) und durch Beteiligungsprojekte zwischen der Steinfeldschule und unserer Schule, hauptsächlich initiiert und getragen von der Fachschaft Musik. Schüler werden durch entsprechende Ausbildungen befähigt, selbst AG ́s zu leiten und damit ebenso aktiv Verantwortung zu übernehmen für andere wie die SV -Team-Mitglieder mit ihren zahlreichen Aktivitäten.