Fischerei in der Elbe

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Inhaltsverzeichnis: 1.Über die Elbe 2.Fischereibetriebe an der Elbe 3.Zukunft der Betriebe 4.Quellen

1.Über die Elbe In der Elbe leben etwa 100 Fischarten (mehr als in jedem anderen Fluss Europas).In der Mittleren Elbe sind es etwa 50 Arten. Vor etwa 100 Jahren war der Bestand fast genau so vielfältig wie heute. Die Artenvielfalt lädt die Angler zum fischen in einer einzigartigen Landschaft ein. Die Elbe ist der letzte weitestgehend unterbaute Strom Europas. Es sind vor allem viele seltene Tier- und Pflanzen Arten neben der ruhigen Umgebung, die die Natur an der Elbe auszeichnen. Deshalb ist der größte Teil Niedersächsischen Elbtalaue ein Biosphärenreservat .Das Ziel ist: Die Landschaft mit dem Leben und handeln des Menschen in Einklang zu bringen.

2.Fischereibetriebe an der Elbe Es gibt zwei große Fischereien in der Elbtalaue:

Peter Möbus Elbfischerei, Rieckau 26, 29451 Dannenberg

Fischerei Christian Köthke, Ringstr. 8, 29475 Gorleben

3.Zukunft der Betriebe

In den letzten Jahrzehnten sind die Fangerträge in den großen deutschen Flüssen stark zurückgegangen. Von diesem Ertragsrückgang wurde auch die Elbe in ihren verschiedenen Flußabschnitten betroffen. Dies wirkte sich dahin aus, daß auch die Zahl der Berufsfischer an der Elbe erheblich zurückging. Neben den Fangerträgen hat sich die Artenzahl der Fische in der Elbe vermindert. Der wichtigste Fisch der Berufsfischerei ist heute der Aal, während früher der Lachs an erster Stelle stand. Als Ursachen der fischereilichen Veränderungen in der Elbe sind anzusehen: wasserbauliche Maßnahmen, Schiffahrt und Verschmutzung durch Abwässer. Durch den Ausbau der Nebenflüsse, die Begradigung und Niedrigwasserregulierung des Flußbettes sind viele Laich- und Weideplätze für die wertvolleren Edelfische verlorengegangen. Einen wesentlichen Eingriff stellt der Bau der Staustufe Geesthacht dar, durch die der Aufstieg der Aale und anderer Fische erheblich behindert wird.

Die größte Schädigung ist in der Verschmutzung der Elbe durch häusliche und industrielle Abwässer zu sehen. Besonders ungünstig wirkt sich die Geschmacksbeeinflussung der Fische durch Öle und phenolartige Stoffe aus.

In den letzten Jahren ist eine Besserung eingetreten, da die Elbe infolge reichlicher Regenfälle im Einflußgebiet sehr viel Wasser führte und man sich bemühte, die Abwässerreinigung zu verstärken und zu verbessern.

4.Quellen http://www.springerlink.com/ 7.12.